headerBild
headerBild
headerBild
Logo Oekolog

Partnerschule Pyhra
Facebook
Wir haben das österreichische Umweltzeichen
Bee-Müsli

Hausihof

Am 27.3.2012 fuhren wir, die ersten beiden Jahrgänge der FS Sooß, in Begleitung von Frau Ing. Hameseder und Frau Lechner BEd, auf eine Fachexkursion.

Die erste Anlaufstätte war der Hausihof in der Gemeinde Kasten bei Böheimkirchen.

Bei der Hinfahrt fiel uns gleich der schöne Ausblick auf. Wir wurden von der freundlichen Familie Hausmann herzlich begrüßt. Mit einer Power-Point Präsentation wurden uns die Betriebssparten des Hofes näher gebracht.

Ein weiteres Hobby des Landwirtes wurde zum Nutzen –  das Brennen wertvoller Schnäpse, wie der Elsbeerbrand. Doch das ist noch lange nicht alles: Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof, Viehhaltung und Heurigen gehören ebenfalls zum  Alltag der Familie Hausmann.

Auf Hausis Hof leben auch viele Tiere - Kühe, Ziegen, Hasen, Hühner, Schweine und Katzen. Diese durften wir auch betrachten, wodurch uns sehr warm ums Herz wurde.

Sie vertrauen nach wie vor auf Mundpropaganda, jedoch machen sie zu 80% Werbung im Internet.

     

Das Lebensmotto der Familie ist:

Äpfel, Birnen veredeln wir zu bestem Saft,                    

die Natur gibt uns die Kraft,

beim Hausihof kannst an heben

Gesundheit – du sollst leben.

 

 

SeneCura Pöchlarn

Nach dem Hausihof folgte das SeneCura in Pöchlarn. Heimleiterin Mag. Charlotte Kühlmayr-Trittner brachte uns die Vorzüge des Renaissance-Schlosses näher. Das Heim stellt 128 Pflegeplätze bereit. 86 Mitarbeiter werden hier beschäftigt und 6 davon wurden uns vorgestellt. Darunter ein Psychologe der uns darauf hinwies, dass Altersdepression und Demenz zunimmt. Außerdem waren auch eine diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, eine Heimhilfe und eine Fachsozialbetreuerin vertreten, die uns die Aufgaben näher beschrieben. Christiane Trenkmann, Pflegedienstleitung des Heimes,  erwähnte, dass das Land Niederösterreich einige Zimmer fördert.

     

Damit sich die Bewohner wohl fühlen, dürfen sie ihre Zimmer mit eigenen Möbeln ausstatten. Auch das Mittbringen von Haustieren ist erwünscht, um den Gesundheitsprozess zu fördern. Es wird eine Übergangspflege, Dauerpflege, Kurzzeitpflege/Urlaubspflege und eine Tagesbetreuung angeboten.

Danach führten uns Fachkräfte durch die Wohnanlage. Dabei wurde uns erzählt, dass die Biographiearbeit in der Altenpflege eine sehr wichtige Bedeutung einnimmt. Die Führung im Pflegeheim hat bei uns sehr guten Eindruck hinterlassen.

 

Exkursionsbericht Bierbrauerei Wieselburg

 

Als drittes besuchten wir die Bierbrauerei Wieselburg.

Durch einen Vortrag, der mit einer informativen Power-Point Präsentation ausgestattet war, wurden uns interessante Informationen geliefert.

     

Wir erfuhren, dass Heineken vor vielen Jahren die Bierbrauerei aufkaufte.  Kaiser, Zipfer, Schlossgold, Gösser, Puntigamer, Schwechater, Edelweiss, Pago und Gasteiner Mineralwasser folgten dem Erzeugnis des Wieselburger Bieres.

Bier ist eines der beliebtesten und ältesten Getränke, das aus den Versuchen der Mönche hervorging. Österreich hat einen Pro Kopf Verbrauch von ca. 110 – 115 Liter pro Jahr und liegt somit nach Tschechien auf dem 2. Platz.

55% des Bieres werden in Flaschen abgefüllt und verkauft, 30% in Fässern und 15% in Dosen.

Anschließend führten uns Mitarbeiter der Brauerei durch ihre Arbeitsstätte.

Nach der Führung wurden wir mit Bierwecken und Getränken verköstigt und auch in die Kunst des Bierzapfens wurden wir eingeführt.

Die Führung endete mit einem Gewinnspiel. Das Ziel war zu schätzen, wie viele Bierkapseln sich in den Gefäßen befanden. Die Gewinnerin des Spiels war Sophie Leonhartsberger, Schülerin der 1B Klasse.

Durch diese Exkursion wurde uns eines gelehrt: Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!

 

Exkursion zum Himmelschlüsselhof

 

Zum Abschluss fuhren wir nach Texing zum Himmelschlüsselhof. Auf diesem Hof leben elf Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Mit den zwölf Betreuerinnen fühlen sich alle wohl. Am Anfang wurde uns ein Überblick über die Tätigkeiten am Hof verschafft. Hier werden Therapien wie Physio- u. Hippotherapie angeboten. Durch die verschiedenen Arbeiten wie die Weberei, Tischlerei, Gärtnerei, Land- und Forstwirtschaft werden die Menschen gefördert und sie haben immer etwas zu tun. Die Arbeiten werden den Jahreszeiten angepasst. Wir wurden in drei Gruppen geteilt und bekamen eine Führung über den Hof. Wir sahen die verschiedenen Tiere wie Pferde, Lamas, Esel, Hühner, Kühe und ihre Kälber, Enten, Graugänse, Katzen und drei ausgebildete Behindertenhunde die am Hof leben. Anschließend gingen wir in die Weberei, wo uns die Behinderten das Weben und Filzen zeigten. Zum Schluss durften wir beim Voltigieren zuschauen. Uns hat der Himmelschlüsselhof sehr gut gefallen, weil es erstaunlich ist, was diese Menschen leisten.

                    

Die Exkursion war sehr lehrreich und interessant. Durch den Einblick in die diversen  sozialen Einrichtungen, wurde der Berufswunsch mancher SchülerInnen verstärkt.