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                       Sophie Leonhartsberger, Katharina Zöchling und Direktorin Ing. Rosina Neuhold. 

Aktion zum „Welttag des Buches“ am 23. April

Fachschule Sooß erweitert Schulbibliothek

 Sooß, 18. April; „Der Welttag des Buches bietet eine gute Möglichkeit den Jugendlichen den Wert der Bücher, die Freude am Lesen und die Lust an Geschichten auf eine spielerische sowie informative Weise näher zu bringen“, erklärte Direktorin Ing. Rosina Neuhold. „Die Fachschule Sooß beteiligt sich an den weltweiten Aktionen rund um den Weltbuchtag und erweiterte die Schulbibliothek mit einem neuen Regalsystem und der Anschaffung von aktuellen Büchern“, so Neuhold.

 Gemeinsam mit den Schülerinnen wählte Deutschlehrerin Dipl.-Päd. Martina Reisinger interessante Bücher aus, die im Unterricht und in der Freizeit gelesen und besprochen werden. „Die Einbindung der Schüler bei der Buchauswahl ist sehr wichtig, nur so ist sichergestellt, dass die angeschafften Bücher wirklich altersgerecht sind und auch gelesen werden“, betonte Lehrerin Reisinger. „Im Deutschunterricht bietet der Welttag des Buches einen willkommenen Anlass, um die Literatur genauer zu behandeln. Die Schüler stellen ihre Lieblingsautoren vor und animieren so wieder andere Schüler zum Lesen.“

 UNESCO setzt auf Leseförderung

Die UNESCO erklärte 1995 auf Antrag des spanischen Staates den 23. April zum Welttag des Buches und des Urheberrechts. Mit den damit verbundenen weltweiten Aktivitäten soll die Bedeutung der Bücher und des Lesens gefördert werden. Vor allem gilt es sicherzustellen, dass Bücher für jeden und überall zugänglich sind. Für die schulische Leseförderung sind die Aktionen rund um den Welttag des Buches von besonderer Bedeutung. Diese sollen den Kindern und Jugendlichen vor allem Freude am Lesen und an Büchern vermitteln. 

                  

Gedanken von Schülerinnen:

- Vor kurzem haben wir im Deutsch-Unterricht erfahren, dass es seit 1995 einen „Welttag des Buches“ gibt und ich habe mir gleich Gedanken dazu gemacht. Ich dachte mir, dass dieser Tag das Lesen in den Vordergrund stellen will, da heutzutage alles digitalisiert wird und die Bücher immer weniger Nutzen haben.
Wir Schülerinnen aus der Fachschule haben uns dieses Jahr intensiv mit dem Lesen beschäftigt.
Und ich, als Schülerin des 2. Jahrganges, bin froh, dass meine Deutschlehrerin es ermöglicht hat meine Lesewünsche zu erfüllen.
Im Laufe dieses Jahres wurden für unsere Bibliothek immer mehr neue und interessante Bücher gekauft.
Ich hatte meine Zweifel, ob jetzt wirklich mehr gelesen wird. Aber diese haben sich gelegt, nachdem wir ein egal mit den „besonders lesenswerten“ Büchern bekamen. Dort geht man oft vorbei und nimmt sich dann doch das eine oder andere Werk mit.
Auch im Unterricht wird geschaut, das Lesen einzubringen. So können wir gelesene Bücher, die uns gefallen haben, vorstellen. Das kommt besonders mir als Schülerin zugute, da ich mir so die Deutschnote verbessern kann.
Mir jedenfalls gefällt diese Methode, da ich selbst sehr gerne und viel lese. Aber ich weiß, dass dadurch auch schon andere in der Klasse „angesteckt“ worden sind und – obwohl sie sonst nie zu einem Buch greifen – auch bereits das eine oder andere Buch „verschlungen“ haben.
© Sophie Leonhartsberger, 2a

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Uns unbekannte Welten 

„Ich war schon oft draußen im Weltraum, protzte der Kosmonaut, aber ich habe weder Gott noch Engel gesehen. - Und ich habe schon viele kluge Gehirne operiert, antwortete der Gehirnforscher, aber ich habe nirgendwo auch nur einen einzigen Gedanken entdeckt.“
„Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir so dumm, dass wir es doch nicht verstehen würden.“
Solche Aussagen prägen einen Menschen. Solche Aussagen regen Philosophen, und solche die es gerne wären, zum Nachdenken und Philosophieren an. Solche Aussagen stammen von Jostein Gaarder.
Jostein Gaarder ist ein norwegischer Schriftsteller und Philosoph. Er wurde am 8. August 1952 in Oslo geboren. Er studierte Philosophie, evangelisch-lutherische Theologie und norwegische Literaturwissenschaft an der Universität in Oslo, und unterrichtete zehn Jahre lang das norwegische Fach Idéhistorie(inhaltlich nicht zu vergleichen mit der nur namensgleichen Ideengeschichte , idéhistorie ist das geschichtliche Studium des Europäischen Gedankengangs/der europäischen Philosophie).
Seine Romane sind wahrlich Wunderwerke der Gedankenwelt. Dass so etwas aus einem einzigen Verstand gebildet werden kann, übersteigt die Vorstellungen unsereins. Um Beispielsweise den Roman „Das Kartengeheimnis an zu führen. Hierbei  ist eine unglaubliche TATSACHE angeführt.
Ein Jahr hat 365 Tage, 52 Wochen und  4 Jahreszeiten. Ein Kartenspiel hat 52 Karten und 4 Farben. Doch ein Schaltjahr hat um einen Tag mehr, und auch das Kartenspiel ist erweitert um eine Karte: den Joker.
Auf diesem Grundgedanken baut „Das Kartenspiel“ auf. Doch das ist nicht die einzige Tatsache, die hier aufgezeigt wird. Denn die Philosophie ist keine Wissenschaft, jedoch auch keine Fiktion. Sie EXISTIERT um uns herum, und genau das zeigt Jostein Gaarder in seinen Büchern auf. Denn jeder von uns ist ein Philosoph auch wenn es nur ganz wenige  wissen und auch nur wenige sein wollen. Denn Philosophen sind „Spinner“, ein eigenes Volk. Doch ein Volk, das das Leben hinterfragt, und auch wenn sie nie eine bestätigte Antwort finden werden, es so besser versteht.
Der erfolgreichste Roman, der Gaarders Feder entsprang ist „Sophies Welt“. Hierbei wird ein Mädchen durch einen Unbekannten, in die Welt der Philosophie, bzw. in die Welt der Philosophen eingeführt, und entdeckt so Bereiche in ihrem Verstand,  deren Existenz ihr niemals bekannt waren, deren Existenz sich ebenso die meisten Leser nicht bewusst sind.
Jostein Gaarder führt uns mithilfe seiner Bücher durch seine Gedanken, und entdecken so auch die philosophischen Seiten in uns.

Gedanken von Natascha Zeiß, Schülerin der 2a, über ihren Lieblingsautor Jostein Gaarder