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Die Personen v. l.: Bürgermeister Johannes Zuser, Bezirkshauptmann Dr. Norbert Haselsteiner, LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Diplomierter Sozialarbeiter Michael Guzei, Schulinspektorin Ing. Agnes Karpf-Riegler, Nationalratsabgeordneter Dipl.-Ing. Georg Strasser, Fachlehrerin Ing. Maria Wieder und Direktorin Ing. Rosina Neuhold.

Fokus Bildung zum Thema „Chancen und Risiken der digitalen Medien“

Landesrätin Schwarz: Jugendliche beim verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützen

 Sooß (Bezirk Melk), 30. Oktober 2013; „Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, denn sie bieten den Jugendlichen vielfältige Entwicklungs- und Lernchancen. Die Heranwachsenden informieren und vernetzen sich im Internet und kommunizieren mit den Neuen Medien mit ihren Freunden und Verwandten“, betonte Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz bei einer Veranstaltung zum Thema „Chancen und Risiken der digitalen Medien“ an der Fachschule Sooß. „Durch das aktive Teilnehmen an unserer Mediengesellschaft erlernen die Heranwachsenden zusätzlich zum Lesen, Rechnen und Schreiben eine Kulturtechnik, die heute zur Bewältigung von vielen Alltags- und Berufssituationen notwendig ist. Neben den Chancen lauern aber auch Gefahren im Internet. Daher müssen Kinder und Jugendliche einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien lernen. Dabei übernehmen Eltern und Lehrpersonen eine bedeutende Begleitfunktion“, so Schwarz.

 Direktorin Ing. Rosina Neuhold war über den großen Publikumsandrang von Schülern und Eltern begeistert. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der neue Film über die Schule vorgeführt, der unter der Leitung von Fachlehrerin Ing. Maria Wieder erstellt wurde. Auch das Schultheater gestaltete einen Beitrag.

 Medienkompetenz im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung

Michael Guzei, Diplomierter Sozialarbeiter der Fachstelle für Suchtprävention NÖ, referierte über „Handy, Facebook & Co – Chancen und Risiken der neuen Medien“. „Unser Alltag hat sich durch das Internet in den letzten Jahren dramatisch verändert. Eine neue Form des sozialen Zusammenlebens und der zwischenmenschlichen Kontakte haben sich ins Internet verlagert“, sagte Guzei. „Das bedeutet aber meist keine soziale Verarmung, denn im Web wird viel kommuniziert, was oft ganz reale Begegnungen mit den Online-Freunden zur Folge hat. Natürlich sind die Gefahren der digitalen Medien nicht zu unterschätzen, aber derzeit gibt es einen Trend zum stärkeren Schutz persönlicher Daten und Gedanken. Hier wurde schon viel Aufklärungsarbeit geleistet, die es fortzuführen gilt“, so Guzei.

Kinder und Jugendliche sind oft leicht beeinflussbare Mediennutzer, daher muss auf die Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen gepocht werden. Jugendschutzverstöße müssen aufgespürt und wirksam begegnet werden. Außerdem ist sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche nicht ungewollt mit problematischen Inhalten in Kontakt kommen. Der Selbstschutz von Heranwachsenden muss gestärkt werden, denn Verbote und Beschränkungen haben ihre Grenzen.