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Wir haben das österreichische Umweltzeichen

Mit Gütesiegel für regionale Lebensmittel mit kontrollierter Herkunft zertifiziert

Fachschule Sooß mit dem Umweltzeichen für Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet

Sooß (9.5.2018) Der Schulbetrieb der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) LFS Sooß wurde vorige Woche von Ministerin Elisabeth Köstinger mit dem Umweltzeichen für die Gemeinschaftsverpflegung als nachhaltig wirtschaftender Betrieb ausgezeichnet. „Dazu galt es strenge Auflagen zu erfüllen und Maßnahmen zu setzen. Dies reicht vom Einsatz von regionalen sowie saisonalen Produkten, über die Verwendung von Bio- und Fairtrade-Produkten bis zur Nutzung von umweltfreundlichen Reinigungsmitteln in Verbindung mit Energie- und Wassersparmaßnahmen in der Küche“, betont Direktorin Rosina Neuhold. „Die frischen und saisonalen Produkte kommen Großteils aus dem eigenen Schulgarten oder werden von Produzenten aus der Region bezogen. Derzeit liegt der Bio-Anteil der verwendeten Lebensmittel in der Schulküche bei 40 Prozent“, so Direktorin Neuhold.
Die LFS Sooß wurde als erste Landwirtschaftliche Fachschule in Niederösterreich mit dem Umweltzeichen für Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet.

Personen am Bild von links:
Julia Falkensteiner, Kornelia Permoser, Lisa Karner, Bundesministerin Elisabeth Köstinger,
Direktorin Rosina Neuhold, Fachlehrerin Maria Dettelbacher, Schulinspektorin Agnes Karpf-Riegler

 Bewusstsein für regionale Qualität schärfen

Mehr als die Hälfte der Menschen isst außer Haus, vor allem mittags. Angesichts des Trends ist es besonders wichtig, das Bewusstsein für nachhaltige sowie regionale Qualität weiter zu schärfen. „Auch Schülerinnen und Schüler sind vermehrt auf Verpflegung in Schulkantinen angewiesen, daher sind wir unserer Verantwortung bewusst und setzen auf gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen Produkten“, betont Fachlehrerin Regina Grillmayer, die federführend für die Umsetzung des Umweltzeichens verantwortlich zeichnet.

 Neben dieser ökologischen Optimierung der betrieblichen Abläufe geht es beim Umweltzeichen auch darum, Konsumentinnen und Konsumenten verlässlich und glaubwürdig zu informieren. Aktuell tragen 100 Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen das staatliche Öko-Siegel.

Fachschule Sooß mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet  

 Engagement für umweltorientierte Bildungsarbeit 

Foto

Die Personen v. l.: Sektionschef Dipl.-Ing. Christian Holzer, Bürgermeister Johannes Zuser, Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald, MA, Renate Karner, Fachlehrerin Marieluise Specht, BEd, Schülerin Renate Krickl, Schülerin Claudia Steinbeck, Direktorin Ing. Rosina Neuhold und Sektionschef Kurt Nekula, MA.

Fotocopyright: Sophie Deckert/ BMLFUW

 

Sooß, 17. Juni 2016; Die Fachschule Sooß wurde für ihr Engagement bei der umweltorientierten Bildungsarbeit als erste landwirtschaftliche Fachschule in Niederösterreich mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. „Die Zertifizierung mit dem staatlichen Öko-Siegel bestätigt den besonderen Einsatz der Lehrkräfte, der Angestellten und der Schülerinnen für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Schulalltag. Denn als Umweltzeichen-Schule achten wir auf umweltfreundliche Schulmaterialien, kaufen regionale sowie saisonale Lebensmittel und auch das Schulgebäude unterliegt den Umweltzeichenkriterien“, freut sich Direktorin Ing. Rosina Neuhold.

„Das Umweltzeichen ist eine schöne Bestätigung für den Einsatz die strengen Kriterien für eine nachhaltige sowie soziale Schulentwicklung zu erfüllen. Der sorgsame Umgang mit Energie, den Abfällen und dem Umweltmanagement spielt dabei eine wesentliche Rolle“, betont Marieluise Specht, BEd, die für die Umsetzung der Umwelt-Zertifizierung verantwortlich ist.

„Die Auszeichnung ist ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung, die an den Landwirtschaftsschulen eine lange Tradition besitzt. Mit den praxisbezogenen Bildungsinhalten stehen wir für einen respektvollen Umgang mit der Natur sowie den Ressourcen und sind damit Vorreiter in Sachen Umweltbildung“, so Umwelt-Expertin Specht.  „Wir müssen so breit wie möglich umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln vermitteln, damit für die kommenden Generationen der Umwelt- und Klimaschutz selbstverständlich wird.“ Die Umsetzung der Umweltzeichen-Kriterien ist die Basis für Qualitätssicherung und eine nachhaltige Schulentwicklung.

Das Österreichische Umweltzeichen wurde im Jahr 2002 auch für Schulen und Bildungseinrichtungen eingeführt. Es wird für jeweils vier Jahre vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) gemeinsam vergeben. Österreichweit werden derzeit mehr als 32.000 Schülerinnen und Schüler von 4.085 Lehrerinnen und Lehrern in 106 Schulen ausgebildet, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert sind. Weitere Infos unter: www.umweltzeichen.at .

Auf dem Weg zur Umweltzeichenschule 

Unsere Schule führt seit Juni 2016 das Qualitätsgütesiegel „UMWELTZEICHEN.
Wir sind sehr stolz darauf!

Wichtig ist dabei besonderes Engagement für Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines sozialen Schulklimas um mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet zu werden.

Mit ihrem ökologischen, sozialen und wertorientierten Verhalten trägt die Schule nicht nur innerhalb des Schulbereiches, sondern auch in ihrem Umfeld ganz wesentlich zu einem nachhaltigen Umweltbewusstsein bei.

Das Österreichische Umweltzeichen für Schulen und Pädagogische Hochschulen (UZ 301) gibt es seit 2002. Es wird jeweils für einen Zeitraum von vier Jahren verliehen. An Schulen, die das Umweltzeichen erlangen wollen, werden hohe Anforderungen gestellt, die von unabhängigen Prüfern und Prüferinnen streng kontrolliert werden. Die Erfahrungen aus den gemeinsam erarbeiteten Umweltprojekten in den Schulen sollen auch im Alltag zum umweltbewussten Handeln anregen.

In folgenden Bereichen müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden:

  • Umweltmanagement
  • Umweltpädagogik
  • Energie und Bauausführung
  • Außenraum
  • Gesundheit
  • Chemische Produkte und Reinigung
  • Wasser, Abwasser, Abfallvermeidung und -reduktion

 Näheres: www.umweltzeichen.at

Verantwortlichkeiten für einzelne Umweltzeichenbereiche:

Hermine Pritz und
Marianne Sieder
Umweltmanagement, Umweltpädagogik  Lehrerinnen
Karl Zuser Energie und Bauausführung Schulwart
Rosina Neuhold Energie und Bauausführung Direktorin
Daniel Datzinger Außenraum Lehrer
Maria Dettelbacher Gesundheit Lehrerin
Hermine Pritz Abfall und Wassermanagement Lehrerin
Christine Nell Chemie, Reinigung Lehrerin
Renate Karner Chemie, Reinigung Mitarbeiterin

 Regina Grillmayer                    Ernährung                                             Lehrerin

 Christa Meissl                          Unterrichtsmateralien und Beschaffung    Lehrerin